Band 
Erster Theil.
Seite
209
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der apostolischen Riechen. 20g

AllM. S. iCor.XV. virringamobkerv. Lcr. /rS»-.IV.ca/>. y. § 4. l'44. VPolsS cur. pkiioi. et crikic. to»r. I.x. Z2?. Moshe»,ns Erklär, des ersten Briefs andie Lorinch. S. ycZ. Heumanns Erklär, des N. T.Th. X. S. 6zi. und ErrdkS «etetem. 6,cr. 6ve ila-^0^. et exe^es. in cao. XV. epllcolas prioris Lo-rinck. är^l. § lz.s^. x. 12^-

§ XIII.

Einer der wichtigsten Irtümer, welcher derchristlichen Religion schon zur Apostelzeit auf al-len Seiten von aussen und innen gefährlich seynnurste; ist dieser, daß das Christentum allein indeSErkäntnis der Religionswahrheiten und demBeyfall, welchen man ihnen schenke, zu sezensey und daher die Ausübung der Gottseligkeit da-zu nicht erfordert werde. Das zwar ist nicht zuverwundern, daß in der christlichen Kirche sichdamals auch lasterhafte Menschen gefunden, unddiese, insofern sie lasterhaft sind, verdienen hierkeine Stelle. Allein dieses mus von uns bemer-ket werden, daß nach den Vorstellungen der Apo-stel eine zweyfache Gattung von Lasterhaftengewesen seyn müsse. Einige verlezten die Pflich-ten, welche die christliche Religion fordert, ausdenjenigen verderbten Neigungen, welchen dieSünden ihren Ursprung zu danken haben. Siesündigten: sie sündigten muhtwillig; allein die-ses liessen sie sich wol nicht in Kopf kommen, daßsie ein Recht zu sündigen hatten; oder daß ihrestrafbare Handlungen keine Uebertretungen dergöttlichen Geseze waren. Mit diesen haben wirjezt uns nicht zu beschäftigen. Andere warenweit gefährlicher, indem sie durch irrige Grund-

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