der apostolischen Riechen. 2 l z
chen Lehrer diejenigen Grundsäze angenommen,welche wir bemerket. Sie suchten zu behaupten,daß die Christen durch keine Bande natürlicherund bürgerlicher Geseze eingeschränkt werden;sondern eine gränzenlose Freiheit, nach ihrem Ge-fallen zu handeln, genießen müsten.
Anm. S. Gal.llt, 17. Röni.III. zo. 2 Peer. II. Jud.D. 4.5 8 und Mosheim inkitm. maior. ecclet. kr-üor./ec.I. p. z 17
§ XIV.
Es ist auch wol keinem Zweifel unterworfen,daß der Apostel Iacobus in seinem Brief Irleh-rer bestreite, welche wider die Sittenlehre derchristlichen Religion gestritten und der Unterlas-sung guter Werke das Wort geredet. Wir kön-nen auch, ohne Widerspruch zu erwarten, hin-zufügen, daß sie andere Grundsäze angenom-men; denn diejenigen, von denen wir bish^ro ge-handelt haben. Jene leiteten ihre Irtümer ausder übel verstandenen; oder boshaft verdrehetenLehre von der Freiheit der Christen; diese hinge-gen misbrauchten die Lehre vom Glauben, wel-chen die Boten des Evangelii als die von Gottselbst bestimmte Bedingung, die Seligkeit zu er-langen , anpriesen. Allein dieses ist auch daseinzige gewisse, was davon gesaget werden kan.Und dieses ist die Quelle der Verschiedenheit somancherlei Meinungen über zwey Fragen, die ansich selbst von einander leicht unterschieden wer-den können; dennoch unter sich so genau verknü-pfet sind, daß sie von einander abhängen. Und
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