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und N^elchisedekiten.
ca/>. 6. bs giebt noch andere Partbeien, welche« ih-re eigne Vorstellung voin Melchisedek zur Kezerei ange-rechnet wird, und von denen wir wenigstens zum Theilunten reden werden. Man kan die Menge neuerer Schrift-steller vom Melchisedek dabey vergleichen, welche ausZLbricii Loäic. V. to-». II. p. Z2Y.
to-x. III. p. 72. ^Sttingers Buch cle ilecimig ver.ebeaeor. p. 12. und IVSifS cur. pkilol. er crir.in Ubr.VII» i. tom. III. x. ^70. sgg. zu erlernen. An sichselbst verdienen dergleichen Lehrsaze eher unter den fa-natischen Traumen; als unter den gefährlichen Keze-reien einenPlaz; Theodoms aber lstwahrscheinlich we-gen der Verbindung feines unerweislichen Einfalls vonMelchisedek mit dem Grundirtum von der Person Chri-sti weniger zu entschuldigen.
§ vm.
Von den Gegnern der Theodotiancr könnenwir nur mit Zuverkaßigkeit melden, daß der rö-mische Bischof Victox den ältern Theodotum inden Kirchenbann gethan, und derienige Schrift-steller, dessen Nachricht wir hier vorzüglich ge-nüget , in serneln Buch wider den Artemon zu-gleich gegen die Theodotianer gestritten. Alleindaß der gedachte Victor zu Rom und der nochältere Bischof Telesphorus ebendaselbst, inglei-chen der Bischof Apollinarius zu Hierapel eineKuchenversamlung wider den Gärber Theodo-tum gehalten, sind solche Erzehlungen, welchenicht allein keinen glaubwürdigen Zeugen vorsich haben; sondern auch, in Ansehung der zu-lezt gedachten Concilien, der Zeitrechnung offen-bar widersprechen. Aus dem erstem Grundkönnen wir auch einer andern Nachricht nichttrauen, daß ein sonst ganz unbekannter syrischer
Blswof,