Band 
Erster Theil.
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Von der Rezerei des Hermogenis. s 8 s

lastrius, der sonst von den philosophischen Jr-tirmern des Hermogenis keine Nachricht giebst,in der That von diesem hier rede. Es glaubenauch einige, daß der hier genannte Hermiasschlechterdings mit Homogene eine Person sey.Unterdessen ist dieses alles doch nicht ausgemacht.DieLchrsäze von dem körperlichen Gott und daßzuweilen das Böse von Gott herkomme, lassensich mir Hermogenis Lehrgebäude nicht zusam-menraumen. Und dieses scheint die Unzuverlas-sigkeit dieser Nachrichten zu verrahten.

Anm l. S. philastrivm <le kserelib. ^5. p. IOY»sqg. womit AugustitNlS 6e kseres. ca/i. 41. und derVerfasser des Uraetielkirist. ^.41. zu vergleichen.

Am». 2. Eine Nebcnfrage bey der sehr zweifelhaftenMeinung, daß der Hermias bey dem Philastrio vonunfcrm Hermogene zu unterscheiden, ist diese: ob viel-leicht dieicr Hcrnuas eben derjenige sey, dessen Ver-spottung der heidnischen Philosophen noch vor-bände» ist. Weil von diesem gar keine Nachricht vor-handen , wie aus Cave liillor. iitterar. lcriptor. eccles.to«. I. p. 8i. ZabriciiL. 6r. vo/. V. p-96. und mei-nes Vaters bilkor. eecles. p. 654. zu sehen; so lassetsich gar keine Antwort geben.

III Eben dieser alte Schriftsteller hat unsnoch eine Nachricht hinterlassen, welcher wir hierden Plaz nicht versagen dürfen. Er meldet,daß die gedachten Älanner, Seleucus und Her-mias Schüler gehabt, welche Procliniamrund Hermioniten geheißen. Zwey noch neue-re Schriftsteller sezen hinzu, daß sie einen Pro-clinum zum Haupt gehabt, der uns aber wei-ter nicht bekannt ist. Diese Leute hatten zu denvsrhero erzehltenIrtümern noch andere hinzu ge-

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