Band 
Erster Theil.
Seite
693
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Von der Geschichte des Mains. 69z

pten, daß bevde Wörter diese Bedeutungen, von demeigentümlichen Nahmen des Mani erhalten haben;noch andere sechstens am füglichsten das in der chal-däischen Sprache noch vorhandene Maan (in») einGesas, ein Werkzeug vor das Stammwort erkennen.Welche Meinung denn schon den alten, als Epipha-nio, den« Verfasser der sÄor. Orakel»!. «ddem Ephraenr, nach dem Zeugnis des AssemannsbidHotk. orientall toM.I. p. 119. bekannt gewesen, undin den neuern Zeiten vom ^yde, Äeausobre, undAssemann Beyfall erhalten hat.

III. daß der Nahme Manichäus nicht blos einen An»Hänger des Mani bedeute; sondern auch diesem selbstund zwar von seinen eignen Anhängern beygeleget wer-de, ist nicht allein aus unleugbaren Beyspielen der al-ten Schriftsteller, selbst in den aölls ^rckelai ca^>. 5.und 49. sondern auch aus dem klaren Zeugnis desAttgustini liseref. 46. und contra k'sustmn/rör . XIX. ca/,. 22. so klar, daß man sich billig wun-dert , wie Gcaliger snimsäv. in Ituiet». ckron. p. 240.es leugnen können. Ob aber alsdenn der Nahme Ma«uichäus so viel sey; als ein Gesas des Lebens (»'n Mv)wie Lemoyrie muhtmaßet; oder der vollständigereNahme Mmahen» und Mani abgekürzt sey, welchesBeausobre geglaubet; oder ob die Manichäer nachAttgustini Anmerkung den Nahmen Mani, um dieZweydeutigkeit des Worts in der griechischen Sprach«zu vermeiden, verlängert und ihn durch einen, welcherManna ausgießet oder ertheilet, selber erkläret, istnoch ungewis. Alle diese sonst viele Sprachgelehr-samkeit anzeigende Anmerkungen werden durch die vonandern erwiesene Erfahrung, daßManes; Maanesüberhaupt ein bekannter und auch vornehmen Personengegebner Mannsnahme unter den Morgenländer» sey,fast eben so unnüz; als überhaupt der Theil der Phi-lologie, der sich auf solche Art mit den eigentümlichenNahmen beschäftiget, mehrentheils den wenigsten Nu-zen stiftet. Außer den schon angezeigten Schriftstel-lern, Beausobre und Lardner, ist noch Wolf äelVlrmick. ante Nsmck. p. 21;. sgg. Und ZabricillS di-dliotli. 6raec. uo/. V. p. 287. Und not. ?hilrstriump. i2i. zu vergleichen.

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Anm. 2