Band 
Erster Theil.
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Von der Geschichte -es Mauls.' 70 s

sey, welches seine Richtigkeit haben würde,wenn nicht vielleicht zwey Scythiani und einervon ihnen alter gewesen. Terebimhus ist nacheben diesen Berichten ein gelehrter Mann, dernach dem Tod des Scythiani nach Persien gerei-set, und daselbst seinen griechischen Nahmen, (oereigentlich den noch unter uns so genannten Lere-binthcnbaum bedeutet) mit dem persischen gleich-gültigen Nahmen Buddas verwechselte: aus-gab , daß er von einer Jungfrau gebohren undvon einem Engel auf den Gebürgen erzogen wor-den, (wenn nicht anders hier die bekannte Er-zehlung von dem indianischen GymnosophistenBudda durch eine Verwechselung unserm Tere-binrho beygeleget wird) und bey der Wittwe,wie oben gedacht, seinen Tod gefunden, wel-cher vor eine Wirkung eines Engels ausgegebenwird. Wenn aber angenommen wird, daßMani einen Schüler gehabt, der nicht alleinAddas; sondern auch Buddas geheißen, sofället dieses alles über den Haufen. Eben soungewis ist die Frage, von den vier Büchern,welche eben Gelegenheit geben, vom ScyLhia»no und Terebintho hier zu reden. Einige al-ten sagen, Scythianus sey ihr Verfasser; einanderer leget sie dem Terebintho bey, welchedenn von einigen so vereiniget werden, daß dererstere sie eigentlich gemacht; der leztere sie aberaufgeschrieben; noch andere und zwar neuereleugnen, daß einer von beyden daran Antheilgehabt und glauben, daß Mani der einzige un-wahre Urheber derselben gewesen. An sich selbst

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