der Manichäer. 75z
in seine Gewalt und fraß mit seinen Fürsten seheviel von diesem himliscken Licht, das ist Seelen,in sich, die denn ihre Narur verloren, und dieNatur der Finsternis annahmen. Unter diesen,war selbst der Sohn des ersten Menschen, denden Nahmen Jesus führte.
2lnm. i. Von dem Verlust der himlischen Kräfte s dieLcc-r .^kckelai 6. Auguskiimm «le nstur» bomcax. 42.
Amn. 2. Die Manichäer hatten einen zweyfachen Jesum;oder Heyland, einen vor die Seelen und einet, andernvor die Körper. Jener ist der Christus, von denenwir oben geredet, und zum Unterschied wird er derleidensmrsahtge (impgtibil!8>wie dieser der leidens-fschige, genannt. S AugustiNUM contra k'anttumü/n'. XX. rn,). 2. Man kan sich davon keine bessereVorstellung machen; als daß sie ihn vor die lebendig»machende Kraft derKvrper, selbst der PßanM, in dieserWelk gehalten, und ihm daher die Hervorbringunq al-ler nüzltchen Erdfrüchte zuschreiben. Man sehe Beau»fobre tom.II. p. 552. und Mosheim, p. 59L.
IV. Selbst der erste Mensch kam in die äus-serste Gefahr, in die Gefangenschaft des bösenGrundwesens zu geratzten und wurde dadurchgendhtiget, Gott um Hülfe anzurufen.
AnM. S- »tta Hrciielsi ra^. 7.
v. Gott zeugete daher eine andere, ihmähnliche Kraft, welche die Manichäer den leben-digen Geist nannten. Diese in Geselschaftdreyer anderer Kräfte grief die Feinde mit Ge-walt anr überwand sie und band sie so feste, daßsie mit der gemachten Beute nicht zurük konten.Unter diesen waren auch viele schwangere Seelen,welche durch die schnelle Verändernng zu früh.
Bob zeitig