Band 
Erster Theil.
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Vdii der Religion

den aus der Zahl der Auserwehlten genommenund nur aus dieser Ursilch wurden diese dasprie--sterliche Geschlecht genennet; es waren aberdeswegen nicht alle Auserwehlte wirklich got-tesdienstliche Personen. Außer diesen genann«ten hatten sie auch ihreGlaubensboten, ihre Ge-meinden zu befestigen; oder neue anzulegen.

Anm. i. Diese Nachricht giebct August»,us 6« b-ers-jlb. ca/ 7 .46.

Anm. 2. Hier wird die bequemste Stelle seyn, von denzwölfJüng«rn des Mcmi etwas zu erinnern. Erstlich,daß Mani zwölf Jünger gehabt, sagen Eusebius ki-üor. ecclet. /ch»'.VII. z i. AugUstittUS rle kss-.restb. ca/,. 46. und ThcodoretUS bseretic. sabulsr.W>-. I. ca?. 26. Lardner bat die Glaubwürdigkeitdieser Nachricht in Zweifel gezogen p. 187. <gg. aberkeinen wettern Grund angegeben; als weil die »6:»^l-clielai caz,. I I. »ur vou drey reden, Thomas, Ad-d-as, und Hermas, von denen auch Lyrillus und Ept»phairius allein Meldung thun. Es scheinet aber hicr-innen kein Widerspruch zu seyn. Zweyten- ist eineganz andere Frage, ob das Verzeichnis dieser zwölfApostel bey dem Photio contra lUanicli. /,->-. I. 14.zuverlässig, welches wir billig leugnen. Drittens istebenfals eine andere Frage, ob Mani durch die An-nebmung der zwölf Jünger Christum nachzuahmen ge-sucht, welche die drey zuerst genannte Lehrer bejahen.Wenn man bedenket, daß so gar zwey und srebenzigBischöffe unter den Manichäcrn verordnet gewesen, soscheinet der. Verdacht einer geflissentlichen Begierde,Christo in solchen Dingen ähnlich zu werden, nichtringegrüudet.

II. Bey der Frage vom Gegenstand dergottcsdienstlichen Verehrung der Manichaer fin-den sich mehrere Schwierigkeiten. Einige altenbeschuldigen sie einer heidnischen Vielgötterei;andere klagen, daß sie die Teufel angebetet.

Bey-