Rezerei
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ketten von dem heiligen Geist zuerst sichtbar, nach-hero aber öfters bestätiget worden, daß die bei--den theologischen Hauplarten der Pneumatoma-cher sich gleichsam zwischen der Wahrheit gethei-lt und wechselswelse den Rechtgläubigen Hülffegeleistet. Der eine Theil von ihnen muste er-kennen, daß die heilige Schrift uns lehre, derhettlge Geist sey Gott, well er aus Ueberzeugungvon dieser Wahrheit nur die Persönlichkeit desiselben leugnete; der andere mußte eben so einse-hen, die heilige Schrift beschreibe uns den heili-gen Geist als eine Person, weil sie eben deswe-gen die wahre Gottheit deßclben bestritten. Mit-hin war die eigentliche Frage, welche gegen beidemit mehrerer Sorgfalt härte untersuchet und dierichtige Antwort mit mehr Fleis erwiesen wer-den sollen, ob die beiden Säze: der heilige Geistist Gott, und, der heilige Geist ist eine Person,einander wiedersprechen? Und wir finden nicht,Daß die Vertheidiger der guten Sache diesenWeg eingeschlagen ; dadurch aber, daß sie nureinen von beiden Säzen bewiesen, haben sie im-mer einem Jrlum einigen Schein übrig gelaßen.
2lnm. Wir sind nicht im Stande ein ansehnliches Ver-zeichnis von Schriftstellern zu liefern, welche die Ge-schichte der Macedonianer erläutert. Baronii, Tille-monrs und andere Bücher sind schon öfters angezeiget.Georg ^scinricb Eocens 6iüert. 6e lVIsceclonisiiis istzu Wittenb. >688 herausgekommen, und in Vogts bi-dliork. drerellol. vo/. I./a/r. t. p. i6z. 1hg. wieder auf-geleget. und mit Anmerkungen erläutert worden. Na-talis Alexanver hat in Iiiüor. ecclell ds. 1*. IV.
p. Z 2 ;. eine Wicderlcgung des macedonianifchenIrtums geliefert, welche dem kritischen Geschichtschrei-ber wenig nuzet. Was Saginarius introä. in dillor.
eccles.