der Donatisten. zz
nach aller Billigkeit nicht anders urtheilen; alsdaß des B. Felix Unschuld hinreichend bewiesensei; glauben aber, daß die ersten Donatistmdock einigen Grund gehabt, des Ingentli Kla-gen zu glauben; hingegen die spatere unbillig ge-handelt, eine nach so sorgfältiger Untersuchunggeschehene gerichtliche Lossprechung zu be-streiken.
§. XVII.
Drittens ist noch übrig, die in dieser Ge-schichte dunkle und strittige Fragen aus einanderzu sezen und zu beantworten:
I. Bei der Person, welche diese Untersuchungunternommen, werden zwei Fragen aufgewor-fen: wer der Verus gewesen, dem sieK.Con-stantin aufgetragen? und wie Aelianus dazugekommen.
Anm. i. In K. Lonstantins Schreiben an Probianum,wird versichert, die Commißion sey einem Voro vicsric»(nemlich prsefeKoi-um) aufgetragen worden, und Aelia-nus der Proconsul von Afrika habe sie verrichtet, weilder erste krank worden §. XIV. hingegen wird im Ein-gang zweimal gerchet von ^elisno psullino, viro spe»Äsbili, vicsrism s^ente prssketkursm; und I,. I. 0.I'lieoä. 6e lTurstor. kslencisni wird eines strichen Dica-rii gedacht, der I^oonus Verinus genennet wird. Die-ses hak Lalnzen not. p. 165. veranläßet zu muhtmaas-sen, daß dieser l.ocriur Verinus der Commißarius ge-wesen , und die andern Namen verfälschet waren. Essind aber wichtige Gründe dagegen, welche bey dem No-rm p. izg. zu finden und wahrscheinlich machen, daßder Mann ^slius ?»uIllNll8 vicsrius geheißen. Dupinnot. in Optst. j). 2Z. glaubet, ksullirü Nahme sepjleinSchreibfehler.
D z
Anm.