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der Donatisten.
sehen, welches diese grose Stadt und Wohnplazder vornehmsten Obrigkeiten behauptete, hatteauch dem Bischof daselbst gewiße Vorzüge vorseinen Brudern in den ander«, Städten vonAfrika verschaffet. Wir wollen hier die Grän-zen dieses Ansehens nicht untersuchen; sondernnur die Folge hinzu sezen, daß um diese Zeit,von der wir reden, auch das Band der Einigkeitzwischen dem Bischof von Carthago und denübrigen Bischdffen, die jenen wie ihr Oberhauptverehreten, fest und heilig war. Kaun, war dieVerfolgung geendiget, so wird diese Gemeindezu Carthago gethcilet: ein Haufe erwählet einenBischof: der andere wil ihn nicht erkennen, undwählet einen andern: keine Parthei beschuldigetdie andere grober Jrtümer in der Religion: einejede behauptet, daß ihr Vorsteher allein recht-mäßig Bischof von Carthago sey: die fremdenBischdffe theilen sich eben so und ihrem Beispielfolgen ihre Gemeinen. Die Kirche zu Cartha-go und in kurzer Zeit das christliche Afrika wirdm zwei Haufen von Christen getheiler. Wie istdiese Theilung entstanden? Dieses ist die Frage,mit deren Beantwortung wir uns iezt beschäfti-gen wolle«,.
Anm. i. Wir fügen zu dieser algemeine» Vorstellug nurdie Erinnerung, daß der Unruhen zu Larrbago im drit-ten Jahrhundert, von denen im zweiten Theil dieserLezcrhistor. S. 28 z. und S. 288 - u. f. nachzulesen, hiernicht aus der Ursach gedacht worden, als wenn zwischenihnen und den Donatistiscben ein historischer; oder auchmoralischer Zusammenhang gewesen, welches gewisfalsch ist sondern weil aus denselben eine gewiße Den-kungsart der Lehrer und Glieder der afrikanischen Ge-meinden