Band 
Vierter Theil.
Seite
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zu Antiochien.

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sorget werden und hernach könten sie mit diesemüber die Glaubenslehren gemeinschaftliche Be-rahlschlaguilgen anstellen. Zu der Zelt lebteder verehrungswürbige Meletius, der in einerStadt in Armenien Bischof gewesen, seinAmr aber aus Misvergnügen über die Hart-näkigkeir seiner Gemeinde »liedergeleget hatte,an einem andern Ort in der Ruhe. Von die-sem Mann glaubten die Arianer, daß er mitihnen einerlei Lehrbegrif behaupte, und batenConstanttum, ihm die Verwaltung des bi-schöflichen Sizes zil Antiochien anzuvertrau-en. - - Die Bekenner der apostolischen Wahr-heil kanten so wol die Reinigkeit der Lehre, alsdie Vortrefiichkeit des Lebenswandels und denReichthum der Tugend des grosen Meletikgnau und willigten daher gern ein und veran-stalteten, daß die Wahlurkunde auss schleu-nigste ausgefertiget und von allen unterschrie-ben wurde. Beide Theile übergaben dieses,

,»gleich als wenn es ein Vertrag zwischen ihnengewesen wäre, dem B. Eusebio von Samo-sata, diesem tapfern Streiter vor die Wahr-heit, zur Verwahrung. Wie nun der gross,,Meletius auf erhaltenen kaiserlichen Ruf alt-,,kam; giengen ihm alle gottesdienstliche (Bt-schösse) Personen entgegen. Eben dieses ge-schahe von andern Klassen der Kirchendiener,und von der ganzen Menge der Eimvohuer derStadt: ja es kamen Juden und Heyden herzu,um Veit so hoch berühmten Meletium zu se-ichen. Der Kaiser trug hierauf so wohl ihm,

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