Band 
Vierter Theil.
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456
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456 Meletianische Spaltung

einen Bischofssiuhl gesezet, und hierüber eingroser Streit entstanden: daß hierauf unter die-sen Bedingungen eine Vereinigung geschloßenworden: daß sie nemlich sechs Personen, welchebei einer zukünftigen Wahl der bischöflichen Wür-de fähig seyn können, und unter diesen Klavia?NUln durch einen Eid verpflichtet, wenn einervon den beiden, Meletius; oder Paullinus,sterben solte, das 'Amt eines Bischofs nicht zuverlangen. Auf diese Art wurde das Volkzu Antiochien wieder vereiniget, und warnickt getrennet Nur hätten noch einige An-hänger des Lucifers ihre besondere Zusammen?künfte gehalten, weil Meletius von Kezern or-diniret worden.

2lnm. diitor. eocles. V. cax. Z. p. 22 z.

n. Sozomenus stimmt völlig überein nurdaß er den Einwurf, Meletius sey von Kezerngesezt, nicht dem Paulltno selbst; sonderndenAnhängern deßelben beileget.

2Mm. kiüor. ycclef. />-»-. VH. cax. z. p. 258-

III. Theodoretus unterscheidet sich von bei-den, ist aber in seiner Erzehlung viel umständli-cher. Die Begebenheiten die er meldet, sinddiese:

i. Gratianus macht ein Gesez bekant, daßdie vertriebenen Blschöffe zurükberufen und dieKirchen denjenigen übergeben werden, welchemit Damaso, dem Bischof von Rom in Kir-chenqemeinschaft stehen. Der kaiserliche Gene-ral Sapcres bekomt den Auftrag, diese Befeh-le zu yolziehen. Ai,n,.