Band 
Vierter Theil.
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488
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488 Nleletianische Spaltung

den. Dieser saget ausbrüklich zweimal, daß die Spal»tung, welche fünf und achzig Jahre gedauert, vem Lu-cifer nicht gestiftet; sondern vergrößert worden: ^«5«-

Mithin muS er den Anfang weit höher hinaus sezen.Und es ist offenbar, daß in derAbsezung des Eustarkii,die ins I. Z29. oder zzo. fallet, die nächste Ursach lag,warum deßen getreue Anhänger sich von den übrigenChristen zu Anriochien trcnneten. S. oben §. II. Donda an bis zur Zeit Alexanders können völlig 8;. Jahrverstoßen seyn. S- Duvalois not. in 1 'lieotioret. p. 112.Leqmen to,». II. 7 >y. Bqsnage p. 147. wie denn auchPagi und Tillemont diesen Fehler des Baron» ver«beßert.

IV. Man wüste dennoch die Dauer dieserSpaltung und Absonderung der Eustathlanerbis an das Ende des fünften Jahrhunderts hin-aussezen, wenn es zuverläsig wäre, daß diesesich erst zu der Zeit mir der anderen Kirche ver-ewiget, da der Ealendio die Reliquien des Eurstathil von Philippen nach Annochien gebracht.

2 lnm. Diese Nachricht hat Theodor»» Leclor kistor. ec-clef II. cax,. i. p. 51;. ste ist aber allem Ansehennach falsch, wie auch Basnage p. 147. urtheilet.

§. XXIX.

So weit gehet die Geschichte der Meletia-Nischen Spaltung zu Antiochien. Ob nungleich unsere Erzchlung zureichen kan, die Be-schaffenheit der von beiden Theilen gegen einan-der erhobenen Klagen einzusehen, welche wir indem zweiten Theil dieses Abschnittes zu erläu-tern, versprochen; so sind doch nock einige Um-stände übrig, welche hier eine nähere Untersu-chung verdienen. Damit wir aber nicht ohneNoht zu weitläuftig werden, wollen wir erst-