mit den eigentlichen pelagianern sz z
wir eine schöne Samlnng von den Urkunden und histo-rischen Nachrichten haben, die zur pelagianiscken Hi-storie gehören. Wir haben sie den Benediktinern, wel-che Augnstini Werke herausgegeben, zu danken. Dain dem redenden Theil dieser Ausgabe die den Pelagia-nern cntgegcngeseztc besondere Schriften geliefert wor-den sind, habe» sie in dem Anhang nicht allein einigezweifelhafte Aufsaze und vsri» leripts et Monuments säliillorism pelsAisnsm speöbsntis; sondern auch einigevon Prospers Schriften wieder die pclagianer mitge-theilet. Doch ist nicht zu vergcßen, daß Leclerc in demzwölften Band der antwerpischen Ausgabe eben dieserWerke des Augustinn noch Prospers csrmen äe in gra-tis beigefüget, sondern auch Garnier« bekante Abhand-lungen wieder driften laßen. Wir werden uns an dieseSamlung nicht binden, zumal wenn wir neuere und bes-sere Ausgaben einzelner Slüke brauchen können.
Don den Hülfsmitteln wißen wir wenig zu sagen. Esist schon bemerket worden, daß sehr viele Schriftstellergelehrte und grose Bücher von der pelagian,'sehen Hi-storie geliefert, von denen wir die litterarische Nach-richten unten geben wollen. Wir sind so glüklich, daßuns keiner abgebet, als der am ersten entbehret werdenkan, der Alvarcz. Unsere Absicht ist, keine Anmerkungvorbeizulaßen, welche unsere Vorgänger gemacht, weilwir aber sie nicht abschreiben wollen, so hoffen wir vonunsern Lesern die Billigkeit, daß sie es uns nicht ver-denken, wenn wir fleißig auf ihre Bücher verweisen.
§. m.
Wir haben versprochen, zuerst unsere Lesermit den persönlichen Umstanden, den Charaktem,den Schriften und den uns betanken Schiksalender Stifter dieser Unruhen zu unterhalten. Dererste ist, wie wir nachhero sehen werden, Pe-lagius. Von diesem Mann bemerken wir fol-gendes:
I. Ob ihn gleich alle alte Schriftsteller unterkeinem andern eigentümlichen Nahmen anfüh-
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