Band 
Vierter Theil.
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554
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554 Streitigkeiten

Lnm. 2. Es ist noch ein altes Glaubensbekäntnis vor-handen, welches, einige wenige Säze und Ausdrüle aus-genommen, sehr orthodox ist. Es hat daher wieder dasSchiksal gehabt, daß es unter dem Titel: 8^mboli ex-plsnstio vamssum, dem Hieronymo in den Hand-schriften beigeleget, und in den mitlern und neuern Zei-ten häufig vor ein sehr rechtgläubiges Bckäntnis ange-sehen worden. Daher es auch in den libr. l^srolimsäe cultn imsAmurn üb»'. III. caz,. l.sgg. p. 259. nach-Heumann» Ausgabe mit groscm Beifall wiederholetworden. Man vergleiche Labricii bibl. I^sc. me-i. er in-fimae setLtis tom. V. p. 659. Auch in den neuern Zei-ten haben sich einige verführen laßen, es bald vor Hie-ronymi, bald vor Auguftini Arbeit auszugeben. Daßes aber gewis Pelagii Glaubrnsbekantnis sey, welcheser nach Rom geschikt, beweiset deßen Uebereinstimmungmit Auguffini Auszügen. Man sehe Launoi 6 i 17 . 6«uukdore vero prokellionis ficiei, guae kelsFio, Hiero-er ^uAullirio tribui vul^o solet, tom. II. »per.x. zo2. Dieses Glaubensbekäntnis ist sehr oft, selbstin den Lonriliensamlungen gedrukt worden, nachdemes auch Baronius snn. ÖOLOXVIi. §.z i. sgg. aus ei-ner vatikanischen Handschrift eingerükt. Wir empfeh-len folgende Ausgaben, bey dem Garnier p. 209. indem säpenll. tom.x. Oper. ^u^. p. 42. .und in denSamlungen der Werke des Hieronymi, des Martia.nay tom. V. p. i22.sqq. und des Vallarsi tom. XI. p.146. Doch wird wol die Ausgabe in Walls kiüor.pLeciobsprifmi tom.I. p. Z72. sgg. einen grofen Vorzugbehaupten, da sie nicht allein mit einer englischen Ue-bersezung, sondern auch sehr gelehrten Erläuterungenso wol des Verfassers als des Uebersezers begleitet ist.

Anm. z. Man lese nach Voß p. ;;8 Garnier p.209.und die Benediktiner §.XV. außer den schon angeführ-ten Schriftstellern.

§. vm.

Andere sind nicht mehr so vorhanden, wiesie geschrieben worden. Wir kennen sie nur blosaus den Nachrichten der Alten und zum Theil

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