Streitigkeiten
in dem Buch sie siono perfeuerantise eaz». XX. p. 562.Man mus nicht vergessen, daß dieses Buch eines derleztcn sey, welches Augustinus gegen hie Pelagianer,besser halben Pelagianer, geschrieben. S. krsef. ton».X. §. 29. In die zweite Klasse sezen wir Pelagii eigneAeugniße, die zugleich zum Theil eine Bestimmung derZeit in sich halten. Aus dem, was §. Vlll. III. bemer-ket worden, crgiebt sich, dass Pelagius seinen Brief anden B. paullinum, auf den er sich selbst als ein Zeu-gnis seiner reinen Lehre berufen, zu Rom im I. C. 425.geschrieben, und daß Augustinus darinnen allerdingsseine nachherigen Grundsaze entdekt. Eben so wird aus§. Vlll. l. klar, daß pelagius seine biblische Arbeit überdie Briefe Paulli ebenfals noch zu Rom verfertiget,und so wol Augustinus als Mcrcator aus denselbenuns Stellen aufbehalten, in denen unstreitig Saze vor-getragen sind, welche nachhero pelagianisch gencnnetworden. Hier ist aber eine besondere Anmerkung bei-zufügen, daß pclagius damals seine Meinung nichtfrei genug bekam, sondern sie öfters nur als fremdeEinwürfe angeführet. Augustinus schreibet: ea gui-siem iu ipsis expositionibus non ear eld
sulus siicere; iesi ibi koo siicebat, vdi multis notisil-mus erst et guisi sentiret so siiceret, latere non po-terat, sie ?. O. 21. p. 176. An einem andern Orteredet er noch mit mehr Bescheidenheit: nos von neAU-
^enter oportsc asitensiere isium-von ex
^roxria intulisie xer/ona; leä guisi illi siicsnt, guieam non gsiprobant, intimssse, sie peec»tc>« wer. etremils III. cox. z. p. 49. Es köntc daher aller-dings noch ein Zweifel übrig seyn, ob die anstößigenStellen wirklich Pelagii damalige Meinungen enthalten;doch ist es auch gcwis, daß der Verdacht, es sey so,nicht unbillig ist, da andere Gründe es beweisen, undPelagius jene nicht wiederleget. Endlich sezen wirin die dritte Klaße ganz allein eine Stelle desHierony-mi episi. cnz?. XXVII. §.9. p. 951. von den zu Romdurch Ruffinum erregten Unruhen, daran lacersiotesguogue et kioimulli monacllorum — Antheil genom-men, Noris p 16. verstehet unter den Mönchen Pela-gium, und alsdenn würde gewis seyn, daß Pelagiusschon zu Siricii Zeiten Irtümer ausgebreitet. Da