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von der Erbsünde und den Gnadenwirkungenüberzeugt sind, so werden wir hier nichts sagen,als was zugleich in demselben völlig gegründetseyn solle. Betrachten wir den pelagianischenLehrbegrifin seinem völligen uns zuverläsig undhinreichend bekamen Zusammenhang und imGanzen, so müßen wir ihn nicht allein vor einkünstlich Gewebe von Irtümern; sondern auchvor wahre Grundirtümer halten. Der Plan,den uns Gott in seinem Wort von der Wieder-herstellung der gefallenen Menschen offenbaret,wird durch diese ganz geändert. Christus blei-bet uns weder ganz unsere Gerechtigkeit, nochganz unsere Heiligung, noch vielweniger ganzunsere Erlösung. Wir werden nicht durch dieKraft Gottes, welche Jesum von den Todenerweket, an diesen gläubig, und nicht durch sei-ne Barmherzigkeit, sondern durch seine belohnen-de Gerechtigkeit selig. Beides der Heilsgrundund die Heilsordnung hat in dem pelagianirschen System eine andere Gestalt; als wir inder Bibel zu finden überzeuget sind. Und mit-hin haben wir den volkommensten Grund, dieseStreitigkeiten unter die erheblichsten zu sezen,da sie die Frage: was sol ich thun, daß ich seligwerde? gerade zu betreffen. Wenn wir aberdie Lehrftagen, über welche gestritten worden,einzeln betrachten, so ist der Unterschied des Ver-hältnißes gegen den Grund und Ordnung desHeils Ursach, daß zwischen ihnen auch in Ab-sicht des Gewichts, der grösern und kleinern
Schäd-