Band 
Fünfter Theil.
Seite
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mit den halben pelggianerm

VII. Endlich lernen wir auch aus diesemBrief, theils, daß diese Leute, von denen hierdie Rede, wegen ihres guten Charakters in gro-sem Ansehen gestanden; theils, daß Hilariusden Bnef des Prospers veranläßet, weil jenergeglaubet, dieser könne und werde die Sachenbcßer vortragen; als er selbst.

ÄNM. l. §. y. IO. P. 628- 629.

Anm. 2 Diese beiden Briefe haben wegen ihrer Wich»tigkeit wol verdienet, öfters gedrukt zu werden. Manhar bemerket, daß Hilarii Brief eher auf diese Art ausLichc getreten als des Prospers. Er stehet in einer zuCöln 150z. in Oct. herausgekoinmencn Ausgabe von-Honorii trsök. cle praecleNinstione ek libcro srbitrio,welches wol veranläßet, daß ihn Caßander seiner Aus-gabe eben dieses Buchs, die zu Cöln 1552. Oct. ge-drillt und in dessen opcribus p. 62 z. lizg. wiederholetworden, ebenfals angehänget. Beide stehen unter An-qnftini Briefen, im zweiten Theil seiner Werke, Nsim.LLXXV. und ccxxvi. welcher Ausgabe wir hier gefol-get sind: und im zehenren Theil eben dieser Samlungx. ;iz. sgg. ingleichcn in der zu Paris 1711. ebenfalsvon Benediclinern besorgten Samlung der Werke desProspers, p. i. und g. 14. Die französische Ueber-sezung, welche Launoi gemacht haben sol, stehet indeßen oj>er. tonr. I. 2. p. 1092. sizg.

§. VII.

Da wir aus diesen Briefen und zwar ausihnen zuerst lernen, daß in Gallien Auguftiniden Pelagianern entgegengesezter LehrbegrifWiederspruch gefunden, so verdienen ihre histo-rische Umstände wol eine nähere Untersuchung,da nur von diesen die Geschichte des Streitsselbst Licht erwarten kan. Zu diesem Endesamten wir hier einige Fragen, welche diese Brie-fe betreffen:

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I. Wer