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rheinische Gulden versetzt, verpfändet und eingegeben und dasGeld empfangen haben. Daher gebieten sie allen Leuten in dengenannten Herrschaften, Städten und Gebieten, den Eidgenossenund den Boten, welche diese senden werden, zu huldigen, zuschwören und zu gehorsamen, wie sie bisher der Stadt Bern 5gehorfam gewefen feien, sagen sie von ihren Eiden auf so langelos, bis den Eidgenossen das genannte Pfandgeld bezahlt und diePfandschaft gelöst sei, doch so, daß die verpfändeten Herr-schaften etc. bei allen ihren Freiheiten, Rechten, Herkommenund Gewohnheiten bleiben. 10
Staatsarchiv Bern.
Eegest: Eidg. Abschiede II 224 f n. 337.
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Bern anerkennt Araus Steuerfreiheit; „Angsterbrief“.
1449, 12. März.
Stadtarchiv Arau: Urkunde 445. Originalpergament, 40 cm breit und28,4 cm hoch.
Wir der fchultheß der rate vnd die bürgere der ftatt Bern verjechent offennlich vnd tun kund menglichem mit difem brieff,als wir [| denn dahar ettwas jaren jn fweren kriegen gewefenfint von vnfer eydgnoffen von Switz vnd ander vnfer eyd-gnoffen manungen wegen || vnd denn ouch von des durchluchten- 15den hochgebornen fürften vnd herren wegen des hertzogen vonSaföy vnfers gnedigen herren vnd lieben || eydgnoffen, von derfelben kriegen wegen wir kriegklichen gezug, es fye buchfen,ouch buchfenbulffer vnd anders ze kouffen, vmb daz |] wir vnferfchloß, land vnd lut defter bas enthalten vnd ouch den benempten 20vnfern eydgnoffen troftlichen fin möchten, in föliche gelt-||fchuldkomen fint, daz vns die zu bezalen ze hartt vffgelegen was,wüfften ouch nit komlichern weg, denn daz wir alle die vnfernanrüftin || vns dar jnn hilfflichen ze find. Alfo fint wir denfchultheiffen, die räte vnd die bürgere gemeinlichen zu Aröw2&