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Die Rechtsquellen der Stadt Arau / hrsg. von Walther Merz
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149
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vnd verrprechen wir by güten trüwen für vns vnd vnfer nach-komen, daz diß || den egenanten von Aröw vnd jren nachkomendekeinen fchaden an jren fryheiten vnd harkomenheiten, To Fidenn jetzent hant oder hie nach || erwerben möchtend, vnd ouchan den vberkomnüß brieffen, To wir von jnen vnd Ti von vns 5hand, beren noch bringen Fol, dann Funder || die Felben brieffegantz jn jren krefften, puncten vnd artickeln beliben vnd beFtanFolien nu vnd hienach, vnd Folien vnd wellen wir |] jnen vndjren nachkomen die beFFern vnd nit Fchwechern, Fi da by Fchirmenvnd hanthaben, wo wir des von jnen ermant werdent, || alle 10geuerd vnd arglift har jnn vßgefchloffen. Mit vrkünd vnd jnkraFt diß brieffs, den wir jnen darumb mit vnFer Ftatt Fecrett |[jngeFigel geben verFigelt vff Fant Gregoryen tag jn dem jar, doman von CriFti gepürt zalt viertzechenhundert viertzig vnd nunjare. || 15

Siegel: an Pergamentstreifen hängt in grünem Wachs etwas beschädigtdas Sekretsiegei, abgebildet in der Berner Festschrift für 1891 Taf. I

n. 9.

Abschrift: Kopialbuch 1 (Urbar) fol. 225 ff; Arauwbuch B fol. 717 im Staats-archiv Argau .

Druck: UB Arau 288 f. n. 306.

Regest: Antwort auf die urk. Beleuchtung der Frage: ln welchem Lichteerscheint Bern durch seine Reklamationen an das Aargau und dieWaadt etc. S. 11.

85 .

Metzger Ordnung.

1455 .

Stadtarchiv Arau : Ratsmanual 23 fol. 197199, 202 und 203. Die ur-sprüngliche Hand bezeichne ich als A, eine zweite fast gleichzeitige als B,die andern als C, D u. s. w. Wo weiter nichts bemerkt ist, rührt der Textvon A her. Die Hand D ist dieselbe wie F x bei der Wirteordnung (RM 23fol. 142 f.), schlecht und nicht ohne Mühe zu lesen; sie ist ca. 1500 zusetzen.

Diß iFt die Ordnung, Fo der Fchultheis vnd rätt zu Arow mittden metzgern dafelbs || geordnett hand, die hinfur von jn gehaltenwerden Fol als hernach Ftatt. Anno 1 quinto. ||