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Die Rechtsquellen der Stadt Arau / hrsg. von Walther Merz
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trüwlichirten bachen vnd heim geben vnd weder brott nachmel daruon nämen dann allein von einem fiertel ein krüczer. 28

Ynd follend ouch nitt zweyen oder dryen zu Tarnen jn einmülten Tchütten, Tunder Ty Tollend einem yettlichem das TinbeTunder knetten vnd heblen. 5

(XIII.) Dis jTt der mulleren Ordnung, To Ty alle jarfol. 14Tchwerend.

(1.) Des erTten jTt man ratt worden, das yederman magmalen, wo er wil.

(2.) Die müller Tollend keinen kn&cht haben überioeinen manot, dann den Telbigen jn dem manott einem Tchult-heTTen vnd rat preTentieren vnd Tchwerren. 29

(3.) Der müller Ion ift von einem m tt8 ° kernen einymi malen vnd von einem malter körn rollen vnd ze-malen drü ymi 31 ; von einem loch hirß, gerTten vnd waß faTmißlSdas ilt, zelon Techß haller zeTtampfen vnd TuTt nützig.

(4.) Item ein müller Toi nitt mer haben denn einroTß, das mag er eczen vTT der müli von dem vnd Tprüwer,

To die lütt laTTend ligen. 82

(5.) Ein müller mag haben zwey Tcliwin vnd mag20die verkouffen oder Telbs jn Tin huß Ttrouffen, wil er aber dieverkoufen, To Toi er des jars kein andere kouffen. 33

(6.) Kein müller Toi kein genß nach huöner haben,

Ty mögend zwo 84 vnd nitt mer haben, alß verr das Ty dienitt vTT der müli etzen. 85 25

29 Am Rande steht von späterer Hand ein a.

30 d. h. miitt.

31 Am Rande steht von späterer Hand ein b, beim folgenden Satzedagegen die Bemerkung: nüt.

32 Am Rande ein c.

33 Am Rande ein d. Eine spätere Hand strich den Satz «wil er aber kouffen» aus und setzte dafür: «vnd mag für vnd für zwo haben, machtvom gantzen iar vier Cchwyn».

34 Geändert wol später in «küy».

35 Am Rande ein e.