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Wahl spricht, so »>aß man in der That kaum aneinen Zweifel deuten kennte, ob es auch wohl eineannehmbare, schickliche Parthie für dich scye?Nur fetten vereinigen sich so viele Vortheile fürunser Geschlecht, die wir doch in der Regel nurunter Denen die Auswahl frei haben, die unsvorher wählte» . und selbst diese nicht immer unge-bunden und rücksichtslos. Ach ! wie mancherlei Be-trachtungen und Rücksichten fesseln oft unsern freienWillen und zwangen unsere Vernunft; und wennnun, welches, dem Himmel ftp Dank! noch oftgeschieht, eins Ehe glücklich ausfällt, so scheint esmehr das Spiel eines günstigen Lottolooses, alsdas Verdienst unserer Ueberlsgung und gründlicherNachforschungen zu seyn; und, o wohl Derjenigen!im mehr oder weniger glücklichen Falle, welchesich'ö fröhlich bewufit ist, daß sie nicht leichtsinnig,nicht eigenmächtig, sondern in Folge des Rarhsverständiger und bewährter Freunde, ja selbst, (s»gut wir Menschen ihn nur zu erkennen vermögen,durch reife Vsrgleichung der Umstände und durchein kindliches, vertrauenvollcs Gebet;) in Folgedes Wnikes oder Rufs unsers höchsten und gütig-sten Schierfallenkers, diesen so wichtigen Zeitabschnittihres Lebens begonnen hat. Dein Freund undkünftiger Gatte, so gut ich nach der kurzen Be-kanntschaft zu urtheilen im Stande bin, scheint jarecht dazu auserlesen, meine Sophie glücklich zumachen — freilich wird noch immer sehr viel, jadas Meiste auf dich selbst ankommen; du weißtund bist längst davon überzeugt, daß der Menschsein Glück selber bauen müsse, und zwar gilt diesnoch in besondern! Verstand von einer Gattin undHausfrau; «st auch keineswegs so leicht, als es sich
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