Vwart Dietherich sin bruder gar ein tuer ritter vnndwol vnnd fast weit ernambt was unnd hielt hoff zuPortenach vnd zu der Marg. Nun richt aber d'friesfast in Cipern vnd fuͤgt den heide groß vngemachund halff den herren von Rodis getrunlich in irrennootten Gyot was kunig in Armemen der sich gegenden heiden strenglich hielt, vnd sein nachkommenalle do her gethan hant Reinhart der reichset starckezu Behem vnd thet den turcken vnd den schlafen und allen vnglöbigenstarcken widerstand Anthoni hielt sich noch furstlichen eren zu Lutzel-burg Reymond der iung ward graff im Vorst vnnd hielt sich noch eren-Froymond der verdarb m dem closter Horribel wart erstecket als ir dasalls vor gehört hant. Vnd was vriens der kumg von Cipern von Lusinienbürtige. wenn dann das reisig volck von Cipernn in stritts oder sturmesnoͤtten ist so ist in krieg vnnd geschrey Lusinien Es sind auch von disemgeschlecht kommen die graffen von Pauenburg die wonhafftig sind inEngelant vnd zu Arrogon ein geschlecht heissent die von Cabrerie Nun-lassent wir von Goffroy vnd sagen von dem kunig Armenie seiner brüderNun was als er hie vor gehört hant in dem kunigreich Ormanie ein flosgeordinet durch das gespenste vnd Quelon als ir das auch behört hant.daruff ein fremde owenture was mit eim sperwer. Vnd wer die owenturgewinnen wolt, der müst dem sperwer drey tag vnd drey nacht wachenon allen schlaff. vnd dar zü müst er von hoher geburt sein vnd des staͤmenvnd geschlechts von Lusimien. vn wolt er also dy gab gewinne d'mochtzu gab fordern was im gefellig wer vfgenümen die junckfrowen Meliordie des sperwers hüttet. die soll er vmb kein sach forderen-aber was ersust fordert das wurd er gewert. Nun was in Armenia ein kunig der garein starcker stoltzer iunger herr was vnd ritter der wolt ye die owenturvnderston vnd dem sperwer wachen + wan er het die owentur in kurtzemerst vernunmen. vnd er meint ye zu wachen vn dan ein gab zu fordern vnob er die iunckfrowen gesehe. so wolt er doch kein ander gab den sy Al-so schied er von huß vnd kam denn berg auff zu dem schlos. das genantist, das schlos mit dem sperwer. vnd furt mit im sein gezelt vnd lies dasvnder dem schlos in einer wisen auff schlahen vnd gieng do gewoppnetan das thor vnnd trûge in seiner hant ein clein af do mit er den sperwerwolt etzen. do bekam im gar ein alter man der was durre vnd mager vnbleich vnd fast alt in schnewissen cleidern. vnnd der fraget in was er dosuchet Er antwurt vnd sprach Ich such die gewonheit vnd owentur desschlos Der alt man sprach Nun kumment mit mir ich fur euch an das ende do ir die owentunt wort finden vn also gienge er vor danen- vn de funden
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Buch
Melusina / Für Markgraf Rudolf von Hochberg aus der französischen Reimfassung des Trouvère Couldrette nach Jean d'Arras übersetzt von Thüring von Rigoltingen von Bern
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