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von denen am 17. Oktober 1331 der Ritter Havtmann von Baldegg:dieselbe zu Lehen trug. 1 Wahrscheinlich durch Verheiratung derAnna von Baldegg, Tochter Marquards IV. (f 13 74) mit Gottfriedvon Hünenberg 2 kam sodann der Kirchensatz von S. an letzteresGeschlecht; denn am 12. Februar 1398 verkauften Gottfried vonHB., der ältere, und sein gleichnamiger Neffe G. der jüngere, mit Er-laubnis der Lehensherrin, Gräfin Verena von Thierstein, seinen Teildes Patronatsrechts der Kirche S. mit allen dazu gehörigen Gütern,Einkünften, Zehnten u. s. w. um 400 Gulden an Verena, die Gattindes jüngeren Gottfried von H. B., 8 welches Ehepaar von da an denganzen Kirchensatz besaß, und am 9. August 1415 gestattete GrafOtto von Thierstein, daß Gottfried v. H. B. d. j. und sein Sohn Hein-rich den Eis. Bürgi’s Hof, mit welchem das Patronatsrechtin S. verbunden war, dem Heinrich Scherer, Bürger von Brem-garten, um 110 Gl. verpfände. 4 Der Leutpriester Heinrich vonH. B. bezeugt hierauf am 14. Juni 1419, dafs Gottfried von H. B.ihm für angemessenen Unterhalt, sowie für Bezahlung der bischöf-lichen Rechte (Consolationen und Bannalien) 24 Malter Getreideaus dem großen Zehnten angewiesen habe. 5 Endlich erlaubt Rudolfvon Ramstein, Schwager der Grafen von Thierstein, dem Erblehens-inhaber Heinrich von II. B., Sohn Gottfrieds, auf seine Bitte, daß.er alle Güter und was zum Patronatsrecht der Kirche S. gehöre,dem Benediktiner-Kloster Engelberg übergeben und schenken möge. 6Dies geschah auch am 18. Februar 1422 durch den Verkauf der-selben an beide Konvente (Männer und Frauen) des Klosters E. B.um 2926 rh. Gl. 7 Papst Martin V. befahl sodann dem PropstJohannes auf dem Zürichberg am 16. März 1423 nach vorherigemrechtlichen Verfahren die Inkorporation der Kirche S. insKloster E. B. und derselbe vollzog sie am 22. Dezember 1492.®Dieses besetzte hierauf die Pfarrei S. fast ausfchlie&lich mit Welt-priestern bis 1633, von wo an sie bis 1849 ununterbrochen durchKonventualen von E. B. versehen wurde. Im Anfang des letzterenJahres aber erging von der aargauischen Regierung der Befehl andie Pfarrer von S. und Auw (Tochterkirche), diese Pfründen zu
1 Zapf, monum. anecd. p. 207. — a v. Liebenan, D. Ritter v. Baldegg,
p. 64 u. 109. — 3 — 6 Arch. Engelberg. — 7 u. 8 Arch. E. 13.