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Won plus
ſragnan.
Bxaſil.
und vor ihrem Munde erhoͤbet ſich aus derDes ein großer Steinfels/ der einer hohenInſel nicht ungleich ſiehet. Zwiſchen Il-heos und Kontas wird das feſte Lander-obener; aber es bekomt eine Bucht/ daman etliche weiſſe Heuſer von ferne ſiehet/welche die Zuckermuͤhlen ſeyndſ die LukasGiraldes ehmahls beſaß. Die gantze Ge-gend zu beyden ſeiten des Fluſſes Kamanuiſt flach. Dieſer Flus hat einen weitenMund und lieget mit ſeinem Mitternaͤch-üiſchen Ufer gegen der Inſel Kajepa uͤber:un welche herum man diel Untiefen findet.er Flus Tinhare wird bey dem Bergeorro de Sant Paulo der ſich auf derittagsſeite des Fluſſes] gleich als einuderſchif/ erhoͤbet/ gekennet. ZwoͤlfDien ſerner fort lieget Aller Heyligenuſem/ auf Portugalliſch Baltia de to-lige les Sancdes, Die Feſtung des Hey-igen Antohns befindet ſich auͤf dem Oſt-chen Ecke: und vor der Nordlichen Spitze
8 8 Topoam welche nach dem Oſten
1 ud oſten zu ein flaches und ſteinichtes70 hat. Der Flus Pedras ergieſſetmit einem weiten Munde /in die Welt-1 Hierauf faͤhret man vor den Fluͤſſennletue u Re al/ Vaſabaris/ und Fran-0 uber. Der letzte iſt an einem Eckefalle en Landes kenbar. Weiter hinMarge False Miguel“ Antohn Kar.erigill Porte Kaldo Formoſo und
Fl ſe daun in die See. Naͤchſt dembür e Pedrqs erhoͤbet ſich das Vorge-lde des heiligen Auguſtiens; welchesSeim Satel ausſiehet/ und mit kleinen
kreucher-buͤſchen bewachſen iſt. Fuͤnf
0 5 hiervon nach dem Mittage zuflie-andſtrandege Inſelchen Alero. Derernambucilt von Auguſtien bis anſten und nottek nach dem Norden zum O-Die Jil dem Suden zum Weſten zu.unde des Tamaraka lieget vor demhen Meil Otrohmes Gajang. Funfze-dehnen ferner erblicket man Paraibawiſchen b.
Furada; zeydenleuft die Seeribbe Pedra
drey Meilen la
i ngſt dem Lande
Du 3 ene vom Walle 11 bis an das
den da dd Blanko da der Ancker⸗ ort/
nennen/ ortugallier Porto de Franeſes
fee 92 en ankommenden Schiffen eine
00 5
Bito dee Treikaon/ Pipa/ und
nan; welche Fluß Siara/ und Marag-cher das Weſtliche Theil von
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Braſil beſpuͤhlet/ und vor die Landſchei-dung zwiſchen dem Kaſtiliſchen und Por-
tugalliſchem Gebiete gehalten wird:gleichwie es 250 Alexander der Sechſte/ imeintauſend fuͤnfhundert und zweyten Jah-re/ hat eingeteilet.
Endlich gehöret auch zu Braſil die In-ſel Fernando de Noronho, unter derHimmelshoͤhe von drey Staffeln auf der
udſeite des Mittagsſtriches gelegen.Der Kapuziner⸗Muͤnch Klaudius vonAbbeville befand ſie ſechs Meilen nach ih-rem uͤmzuge groß/ ſehr luſtig/ und unge-mein fruchtbar. Man findet auf dieſerInſel nicht allein ſußes Waſſer/ Erbſen/Bohnen/ Mais/ Poita ten/ Melohnen/Baumwolle/ Ochſen/ wilde Ziegen/ undgroße Huͤhner; ſondern auch ſonſten eineunzehlbare mange Vogel/ welche ſo zahmſeynd/ daß man ſie mit den Haͤnden fangenund haſchen mag. Alhier waͤchſet auch/unter andern unterſchiedlichen Beumen/
ein ſonderlicher Baum/ der keinen Nahmenhat/ aber dem Lorbeer- baume faſt gleich/
gerſtat verleihet. Auff Paraiba
und einer maͤrckwuͤrdigen kraft iſt: dan der-ſelbe/ der mit der Hand uͤber ſeine Blaͤtterhin ſtreichet/ und darnach mit derſelben dieAugen beruͤhret/ verlieret das Geſicht aufvier Stunden/ und fuͤhlet darbey unleidlicheſchmertzen. Dagegen findet man alda nocheinen andern Baum/ welcher dieſe Blind-heit und ſchmertzen genaͤſet. Die.ſen/ welche auf gemeldter Inſel Noronho/im eintauſend ſeche hundert und dreyzehen-den Jahre/ anlaͤndeten/ fanden alda einenPortugallier/ mit achtzehen Braſtliern/ſo wohl Frauen und Kindern/ als Maͤn-nern/ welche man aͤus Pernambuck insElend auher gefuͤhret. Dieſe Banlingetauften die Franzoſen/ und brachten ſienach Moragnan. Dichte bey dieſer Inſel
lieget das Inſelchen Feu. Die Inſel Ma-
ragnan aber begreiffet in ihrem uͤmkreuſeuber fuͤnf und vierzig Meilen/ und liegetunter der zweyten Staffel auf der Sud-ſeite des Mittagsſtriches/ ein großes ſtückevon der Bucht ab/ welche ſich zwiſchen denFluͤſſen Aperegha und Komaianu ſehrweit ausbreitet. Der Oſtliche Eingangdieſer großen Bucht hat vor dem Vorge-buͤrge Arbres Sees das Inſelchen derheyligen Anne liegen: welches die Bra-ſilier ſonſten Upaonmiri zu nennen pfle-
geu.Gerade gegen Maragnan uͤber/ wit-i Kk ten
Die InſelNoronho.
Die InſelMaragnan.