2;3_Das Dritte Buch._
wollen; So sind fie den r8. KhrtstmonätaüchaußBüMten gezogen. Es hat der Bemerische Gesandte außBe-fehl seiner Oberkett/wie er fürgab/ das Bemerische Regümem hinweggeführtr Doch haben dre Züricher ihrVolcLm Bündken gelassen. Es sind die Katholischen Schwei-ßer Gesandten vor Wiehnacht auch verreiset: sie machtenaber alle Hossnung/fte wollen wrder kommen.
Underdessen hat der Guefferi dem König ein Dol-metsch/ Johann Paul / auf der Post in Frankreich ge-schickt/so nicht über ein Monat lang außgebtieben. Er hatbeygebracht/er habe den König zu Amiens gefunden: Derhabe sich gantz freundlich und gut erklahrt/ und gesagt/erwolle die Bündtner/seme Bundtsgenojstn nicht verlassen/und redte man schon draussen / man wolle den ftanafcBaflompiera, so bey den Schweitzeren und Bundtneren/als ihr Oberst General / sehr wol angeschrieben war/alsein exrraorckman Amballaäor itt Bündten schicken. Aber/man hat die Meynung geanderet/ und ist er in Spaniengeschickt worden/um die reKirution des Land Veltlms an-zuhalten. Es hat auch die Herrschaft Venedig/durch
rhrM orciittLri AmballadoWN / dett Angel um Gonrarenum-deßgleichen durch einen exrraordinari, den 7 > riuIum > PhiIo-sophum genant/in Frankreich/ auf die Widerersetzung desLand Veltlms /mit sehr wichtigen Gründen fleißig ge-trungen. Und hat derDurchleuchtigste Hechoz mSavoia,welcher der Spanieren Gemähter / auß alter Erfah-rung besstr/als kein Mensch erkent hat/auß Liebe gegen dieItaliänischen Freyheit/mit sehr klugen VermahrrungeM.beydes am Römischen und Frantzöfischen Hof/undandern mehk/zu difem hochwichtigen Geschäft/daß beste nach vermögen gethan»