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Khur ankommen / und hat den Jacob Memini vor Mei-ner Landen Rathen/als em Ambassador / der in Bünd-ten nn Nammcn deß Königs in Franckrerch residierensolle/ mit Königlichen Schreiben kommen lassen / undh chen ihne alle sehr freundlich empfangen- Es ist derGmeinden Mehr und Meinung über die begehrte annem-mung der Monzonischen Artickim aufgenoMen worden.Es sind aber a üe Gmeinden beständig verblieben ob deme/daß man den Madrillischen Twctat vollziehen / und dieMonzonische LLpirulltton moderieren solle : allein dasRheztnser Gericht/wann kern Volck in ihre Dörffer ver-legt wurde: item die Ober-Pregaller / wann dises beyderKönigen Meinung wäre; endlichen die Münsterthaler-wellen sie auf heu Grentzen sind; wann das gantze Bündt-neriand solch es für gm erachtete/ haben sich erklahrt dieAttickul anzunemmen. Ist also kein Antwort weder mitJa/noch mit Nein erfolget; es haben aber gemeine Land«ufern neues widerhallt / sie wollen den König in Franck-reich aller ihrer Beschwernuffen halben noch besser berichttm / durch Bündtnerische ^mballadorsF.
Am Sambstag/ als den iz. Mertzen / ist der Ge-neral de Casuvre ( so silrohiN ellsiall d'sillro soll gkNeN-net werden ) auß Bünöten verreiset. Die BündtnerischeN?gimenter sind in Bündten/ die Frantzösischen aber inFranckreiÄ/ so bald sie angklonget / abgedancket worden.
Am Dinstag den 16. Mertzen/ hat der HauptmannJörg Imatjch den Dberst Jacob Rukeila vor dcmunde-ren Lhor zu Khur in einem Duell oder Zweykampf mitdem Dägen erlegt. Er war ein tapferer Soldat/ unddarneben gelehrt.
Am Mitwochen/ als den 24. Mertzen/ sind dieObersten Molina und Guler/ in Frankreich verreiset:
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