Band 
[Erste Fortsetzung.]
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Osrrede<

oder hoch in der Luft dem Schöpfer und Er-halter aller Dinge ihr Loblied zwitschern unddie emsige Biene aus der prächtigen RoseHonig saugt, wo balsamische Krauter undBlumen duftend zu den Füßen des fühlendenJünglings und des mitempfindenden Mäd-chens lächeln — nur in diesen glücklichenGefilden keimet und wächst die wahre Vater-landsliebe und tragt die süßesten Früchte, nurhier schwillt jedem voll von himmlischer Wol-lust die Brust. Glücklich ist der Mann, demhier zu wohnen vergönnet ist, glücklicher alsder Held auf dem gewonnenen Schlachtfeldeund derFürst auf seirremThrone vonSchmeich-lern umrmgt.

Liebe des Vaterlandes — und wer sollteein solches Land nicht lieben.' war von je herund ist noch jetzt das stärkste und heiligsteBand des Ansehens der Vornehmen und desGlücks der Gemeinen. Tausend Beispielebeweisen uns das. Die Vorsehung ließ dieEinwohner dieses Landes eine Zeitlang baldunter das Joch des Hauses Oesterreichs,bald in die feindlichen Hände der Spanierund bald in die unfreundlich freundschaft-lichen Arme, wann man so sagen darf, derverschlagenen Franzosen gerathen; einBürger, ein Gemeinsmann würgte den an-dern ungestraft und ungerochen; mancher

Unschuldige