Vorrede.
werden? Und dennoch getraue ich mir zubehaupten, daß der Kromkenschreiber Spre-cher Abscheu vor den Lastern, Nacheiferungin der Tugend, Klugheit in Handlungen,u. s. w. lehret. Er schildert uns, ohne eszu wollen, den Karakter der Nation, dieArt und Natur der Regierung, ihre Fehlerund ihr Gutes das ste hat/ die verschiedenenVerbindungen, die der Staat mit fremdenMachten unterhielt, die innerliche Starkedes Landes, die Leichtigkeit dasselbe zu be-schützen, den Muth seiner Landsleute, dieIntriguen der Freunde und Feinde seines ge-liebten Vaterlandes, und das alles in demplanen, natürlichen Tone eines redlichen un-partheiischen Mannes. Er übergeht keinenwichtigen Umstand von dem erNachricht hatte;er macht bei aller anscheinender Unordnung,doch gröstentheils Veranlaßung, Folgen undAbsichten anschauend und überlaßt bei Hin-zeichnung der Begebenheiten das politischeoder moralische Raisonnement der Aufmerk-samkeit des Lesers, es zu sinden und zu füh-len. Jeder der auf die Sachen selbst auf-merksamer als auf die Schreibart M, wirdGeschmack an ihm sinden und ihn hochschätzen,weil er uns schöne und denkwürdige.Bege-benheiten aufbehalten hat. —
WG