Zweiten Theils I Buch. i r z
Hen hatten, wurden nicht verbannet. Mein-
nach dem Abmärsche der Kaiserlichen aus *6zsBünden wollten die Unterengadiner vonkeiner Conferenz mehr wissen, sondern ihrealte Rechte wie die übrigen Bündner genie-ßen. Der Obrift Brücker wurde von die-sem Congresse wiederum nach Frankreich zugehen ernannt, um Ihro AllerchristlichftenMajestät für Ihre väterliche Vorsorge, fürdie wiedererlangte Freiheit, und für dieVerficherung Ihres Schutzes und BeistandesDen unterthänigsten Dank abzustatten und zubitten, daß die Bündnerischen Festungs-werker nur von Bündnerischen Truppenbesetzet würden.
Der Bischof von Ch ur reiset ins Br et-tigäu. i6zo.
Freitags den 29 ten Wintermonats reife-ren der Bischof von Chur und der PaterJgnatius ins Brettiaau und verlangte»vom Landamman zu Achiersch: (ü^erium)die Gemeinde sollte die protestantischen Geist-lichen entlassen, und Kapuziner annehmen,und der Bischof wollte die Kirchen einwei-hen. Er gab ihnen rs Tage Bedenkzeit.Hernach trug er es dem Landvogt zu CaftelsJohann Victor Travers auf, der stch auchden i6ten Hornung in die z PfarrgemeindenSaas (8axium) Jenatz und Gchierschsamt ihren Filialkirchen begab. Der Land-amman Zeuch gab dem Bischöfe zu Jenatz