'26 Geschichte des Bündnerlarides.
'—sich mit denen Bündnerrr ohne Vermitte-
iszo lung anderer Mächte zu vergleichen. Obnun gleich dieses Mittel alles Ungemach ver-hüten würde, so wäre es ihnen doch nichterlaubt von dem lUonzonischen Vertrage,besonders dem <tten und 6ten Artikel, woauch nicht das geringste abgeändert werdenkönne, abzuweichen , noch sich einem Fürstenin diesem Kapitulate zu widersetzen. Siekönnten deswegen ohne Einwilligung beiderKronen nicht das geringste thun. Das waraber eine Sophisterei (8oplELLtio) derOclteliner, denn wer könnte es denen Par-theien verbieten, sich zu vergleichen! Ebenderselbe beantwortete hernach ein anderesvon dem Herrn Landes den sten Decem-ber an die Veltelincr abgelassenes Schreiben,welches der Herr Landes auf den Gemein-den abzulesen verlangte. Er hatte von ih-nen wissen wollen, ob die Spanischen Trup-pen mit ihrer Einwilligung auf den Grän-zen angekommen wären? Wann sich diesesalso befände, so müßten Ihro Allerchrisr-lichste Majestät, als Bundsgenossen derBündner, deren Unterthanen die vclteli-ncr wären, nm so viel mehr dazu berechti-get seyn. Wäre dem aber nicht also, so soll-ten sie öffentlich protestiren, und sich aufden Schutz seines Königes verlassen. DieBündnerischen Truppen dteneten blos zurBesetzung ihrer Pässe. Sie gaben deswe-gen den eten Jenner iszr durch den Doc-tor Jacob Venofta eine Antwort und be-dienten