I2F Geschichte des Bündnerlandes.'
——beschwören zu lassen, und in demselben wa-
, 6 zs einem jeden seine alten Rechte vorbehal-ten worden. Da sie auch im Münsterthalevon denen Tauffersern, (luberienle« ) wel- ^che unter Lalva liegen; den Eid verlangten,so widersetzte sich der Bischof von Chorund sagte: dieses wären GottShausleute.Allein das war keine Hinderniß, denn siekonnten Verbündete und GottShanSlente zu-gleich ftnn. Die Ocsterreicher besetzten dasSchloß Tara so mit izo Mann, 2 Feld-stück und 2o Musketen, und versahen esmit Munition und Proviant, der in derRaedr durch das Engadin gebracht wurde.Die Nnterengadiner erwählten eine öffent-liche LandeSobrigkeit und riefen diejenigen,welche unter der Oesterreichischen und Plan-tischen Regierung waren verbannet worden,zurück und setzten dieselben in ihre vorigenWürden und Ehreustellen wieder ein.
Tagsatzung zu Baden den 9ten De-cember.
Den 9ten December wurde die Tag-satzung zu Baden gehalten. Die Bünd-nerischcn Gesandten, Doctor Schmidt,Rudolf Salis und Johann Anton Buolerschienen den uten December in der Eid-genössischen Versammlung und dankten ih-nen sur das gütige Gehör und die Wohl-aewogenheit, welche man denen Bündneri-schen Gesandten in verschiedenen Rantonen
erwiesen