:z6 Geschichte des Lündnerlandes.
-diner: sie sollten das Ausschiessen der Sol-
r^zl daten unterlassen, denn dieses komme nurallein Vermöge des Inspruckischen Vertra-ges von 1629 seinem Erzherzoge als ihremOberherrn zu. Allein diese schössen nichtsdestoweniger ihr Contrngent von /oo Mannaus und es wurde von dem General (Ro-han) , dem Französischen Gesandten (Lan-des) und denen ausgescbossenen Bünoncrngut geheißen. Als der Oesterreichische Be-amte Mitwochs den 28ten dieses Monatsin eigner Person in dem Schlosse Taraspim Unterengadin augetommen war, unddie Soldaten, nachdem sie braf gesoffen hat-ten , aus Freuden über seine Ankunft dieMusketen abfeuerten, so schoß einer unvor-sichtiger Weise dem Beamten eine Kugeldurch das rechte Ohrläpchen. Es floß Blut,aber ohne Lebensgefahr. Eben dieser Be-amte erstach darauf im Monat April einenNachbaue zu Nauders, der ein rechtschaffe-ner Mann war.
Der König von Frankreich schickteinen Gesandten zum ErzherzogLeopold.
Unterdessen schickten Jhro Merchrist-lichste Majestät den Herrn Obrift Raimundvon Comblat, einen Französischen Edel-mann an den Erzherzog Leopold und liessensich über die Unternehmungen wider die Un-ter Engadmer, über die Kriegsrüstunq im
Schlosse