rz8 Geschichte des Lündnerlandcs.
-— TaqsMmg zu Baden.
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Der Obrist Molina wurde den slenMärzen vom Herzog von Rohan und Herrnvon Landes auf die Tagsatzung zu Badengesandt. Die Bündner gaben ihm auch einSchreiben mir/ ftelleten darinnen ihre Ge-fahr vor und sieheten die Eidgenossen umRath und Beistand an. Die Französischen
- Bothschafter stelleten die Drohungen der Oe- jsterreicher und Spanier das Bündnerlandaufs neue anzufallen vor, und bathen umdie Erlaubniß 4000 Eidgenossen anwerbenzu dürfen. Isaae Oolmar Stadtschreibevzu EnsiSheim — war als Kaiserlicher undOefterreichischer Agent zugegen , und diesesvorzüglich deswegen um eine Besatzung inConstanz zu legen. Die Eidgenossen gabendem Oesterreichischen Gesandten zu verste-hen/ daß sie die Bündner ihre BundSge-nossen die ihr Vaterland und ihre Pässe zuvertheidigen gesonnen wären, unbeunruhigetlassen sollten, denn sonst würden auch siedenenselben mit aller Macht beifteyen. Die-se Antwort ertheilten sie dem Kaiser un-dem Erzherzog Leopold den i zten Hornuugschriftlich, und dieses versicherten sie auchdem Herrn von Rohan, dem Herrn von !Landes und denen Bündnern, und ver-sprachen ihnen schleunigen Beistand, wannjemand, eS möchte seyn wer eS wolle, sie ander Vertheidigung ihrer Länder hindernwürde. So bald die Erlaubniß zu werben
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