Zweiten Theils III Buch. 2 z 1
Gemeinden zur Ergreifung der Waffen auf--
gefordert. Die Ober Engadmer eilten nn- r6z;ter allen am ersten hinzu und die meistenGemeinden schickten die verlangte Anzahl indas Engadin oder auf St. Luzren Steig.
Die aus der Grub kamen insgesamt selbstmit der Fahne/ allein sie wurden bis aneine gewisse auserlesene Mannschaft nachHause geschickt. Allein die Disentißer, (I)i-lertmenle8) Lugnerzev ( ) Mal-
tenspmger, (Vo-^wnbes) Laaxer, (I.3xi-ensL8 ) EEerfaxer, ( 8upra §3xente8 ) diesez Gemeinden machen ein ganzes Hochgerichtaus / und Razünßer versammelten sich den12 Juni zn Ems (ckmilmm)» Die weni-gen unter ihnen befindlichen Protestanten'wollten in das Engadin marschiren, dieKatholicken weigerten sich und verlangten vonder Standesversammlung, daß die im Kö-niglichen Französischen Sold stehenden Trup-pen dorthin sollten geschickt werden. Jeneerbothen sich St. Luzien Steig zu besetzen,diese beschwerten sich über die Regierung,welche anfänglich als der Herr von Landesins Land gekommen wäre/ denen Gemeindenversichert hätte, daß diese ganze Unterneh-mung ohne Unkosten k er Bündner und aufKosten des Königes von Frankreich gesche-hen werde. Es sey auch gar nicht billig,
Laß ein Soldat (sie redeten von denen inKöniglichen Sold stehenden Bündnern)
Sold / der andere aber nicht erhalten sollte.
Die Standsversammlung erinnerte sie an den
Bundsbrief