L54 Geschichte des BünLnerlantzes.
-schlage» könnte. Brisinghel führte indessen
das Kommando über die Armee. Bei sei-ner Zurückkunft nach Worms, nach der Re-tirade aus dem Luvrner Thale, nahm er dievon der Katholischen Lfga ausgeschossenenTruppen die m der Schanze von St. Marialagen/ mit sich/ nachdem er in dieselbeeinen Theil des Regiments Ennon gelegt hatte.
Kriegsrath zu Zutz.
Alles dieses wurde zu Zuy im gehalte-nen Kriegsrathe lange in Betrachtung genom-men und erwogen. Einige wollten mit demHerrn von Landes / daß man die Ankunft-er Eidgenossen erwarten sollte/ andere mitdem Obrift Fenatsch, daß man durch dasGekker Feld auf dem Berge Opaco, wo eswaldicht sey und daher weniger Kavallerie/woran die Raiserlichen starker waren, nö-thig wäre/ den Angriff thun sollte; alleinRohan unterrichtete sich von allem prüfteDie Gründe mit Ueberlegnng und gab end-lich dem Montosiere/ dem das LuvinerThal sehr genau bekannt war/ die Ordre,Die ganze Macht herzhaft dorthin zu führen,und damit die Bündner desto bereitwilligerwären, so versprach er ihnen die gänzlicheWiederherstellung des veltlins und derGrafschaften Cleve und worms und dieVerwaltung det Iustitz auf das heiligste, sobald sie mit den Waffen glücklich seyn würden.
Anstalten