Zweiten Theils IV Buch. zzz
des Iustitzwesens und Kriegszahlmeifter bei-
der Armee in Bünden angekommen war, '6zsund Hrioleau und Ienasch, die diese Sachegewalthätig genug betrieben, waren zugegen.
Antwort darauf.
Die Herrn Häupter antworteten denenProtestantischen Eidgenossen zwar nach lan-gem mit denen von Herzoge von Rohan an-geführten Gründen, daß nämlich die Anneh-mung dieser Artickel zum Frieden und deröffentlichen Ruhe am meisten beitragen unddie Spanische Faction auf diese Weise ver-tilget werden würde. Allein dieses geschahekeines Weges; denn säst zu gleicher Zeitschickte der Graf Serbelloni den Hieroni-mus Lurtus von Gravedonne in das ML-saxer Thal und gab ihnen unter der Handzu verstehen: die Spanier wollten denenBündnern das velrlin unter besseren Be-dingungen restituiren, wann sie die Fran-zösische Parthei quittiren und ein Bündnißmit dem Könige von Spanien schließen woll-ten. Und dieses war dem Herzoge von Ro-han wohl bewuft, allein er trauete einigenSchmeichlern zu viel, welche ihn zu überre-den suchten, daß die Bemühungen der Spa-nier vergeblich seyn würden. Ienatsch selbstund einige der vornehmsten Anhänger dessel-ben gestanden nach dem Abzüge der Fran-zosen, sie hätten dieses Kapitulat am mei-sten in der Absicht betrieben, um den Her-zog