Band 
[Erste Fortsetzung.]
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z>4 Geschichte des Bündnerlaudes.

-leisten, oder sie sollten dieselben Jhro Mev-

?6z6 chrjsrlichsim Majestät zu verkauffen geben.Er schickte den sehr geschickten IngenieurHerigny dahin, und man streuete unter derHand aus,, er würde im Weigerungsfällezwei FranzösischeRegimenter dahin in Besatz-ung legen. Wein sie blieben bei ihrer Mei-nung und antworteten: wann der Herzogdie Restitution des veltlins in dem vorigenZustande (denn sie hatten allezeit die Clevnerund zu Tusis bestätigten Artikel nicht anneh-men wollen) zu Stande bringen würde, sosollten nicht allein diese Stücke, sondern ihrGulh und Blut zum Dienste des Königesbereit seyn. Uebrigeus wollten sie ihr Ge-schütz nicht zur Verstärkung der rebellischesVeltliner hergeben. Der Herzog ließ des-wegen 8 große Feldstück von Venedig und6 von Zürich in das veltlin kommen, da-von 2 auf das Schloß zu Cleve und dieübrigen in der Manteller Schanze aufge-pflanzet wurden.

Der Bischof von Chur läßt Jesuitenkommen.

Den i 4 ten August hatte der Bischofvon Chur aus der Stadt Constanz zwei Jesui-ten Hleronimus viniger von Rapperschweilund Kaspar Hortner von Zuspruch nach Chur -auf den Hos kommen lassen, um der Fürst-lichen Schule vorzustehen. Allein da dieseseinige vornehme Bündner erfuhren, so erin-nerten