z?4 Geschichte des Bündnerlandcs.
'—tisn erwarte, getreulich relatiret worden,rsz? allein sie setzten sehr verschlagen hinzu: siekönnten sich leicht vorstellen, daß der Raiscrkein Verlangen tragen werde mit denen Bünd-nern Unterhandlungen zu pflegen , anbevornicht mit denen Fürsten, in deren Gewaltsich unsere Pässe befänden, ein Vergleichwäre zu Stande gebracht worden.
Ienatsch hintergeht den Herzog vonNohan.
Ienatsch stattete dem Herzog von Ro-han von der Insprucker Negotiaiion Berichtab und sagte: ,, ich habe die «H^crreichcrsehr wankelmütbig, die Spanier stolz undhartnäckig gefunden; sie wollen die Monzo-nischen und Regensburger Tracraten beob-achtet wissen: kurz es sind bei ihnen nichtsals leere Worte lind Wind. „ Als der Her-zog hiemit seine Zufriedenheit bezeugte, sofügte er noch hinzu: „ ich glaube die Spa-nier würden endlich mit uns traetiren, wannwir Bündner einige Festungswerker derFranzosen in Bünden selbst besetzen würden. „Hiemit wurde der leichtgläubige Herzog hin-tergangen. Indem man zu Inspruck langezauderte, und der Herzog von Rohan dieObristen und Hauptleute für ausqesthnthielt, so verlangte er von denen Häupterndurch dreimalige abgeschickte Expressen, ihreZurückberuffunji. Dieses reizte die sich bis-