Band 
[Zweite Forsetzung.]
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492 Geschichte des Bündrierlandes.

-— Mittel bei der Standsversammlung so viel

i6zs zu Wege, ob sich gleich viele widersetzten,daß das Regiment Travers und alle andereKompagnien wiederum nach Mailand zu-rück kehren sollten, doch wurde die Amahlder Truppen vermindert. Den 2iten Maylangten unsere Gesandten von Mailand zuChur an, bei denen sich auch der Herr Cas-nedo befand, der mit ihnen in Spanien ge-wesen war. Den azten May wurde einBeitag nach Chur ausgeschrieben. Die Ge-sandten legten zuerst das Schreiben Ihrokatholische Majestät vsm i?ten Ienncran die Bündner vor. Die Überschriftwar Ll 1llnttre8 ^ 6overna6oee8 äe Ici8krovinci38 äe8 6riic»N8, csros ^ teeles Ami-§08 nusll:eo8. Es enthielt eine Antwort ausdas Dündnerische Schreiben von, i?tenAugust isz?. Der König gab darinnendenen Gesandten die Erlaubniß sich hinwegzu begeben, und versicherte, und bezeigteseine ganze Zufriedenheit mit ihrem klugenBetragen bei Schließung des Friedens, imübrigen bezog er sich auf dasjenige, was derMarchese von Leganes in seinem Namenthun und in Erfüllung bringen würde. Eswar unterschrieben: 1o el ke/ und weiterunten ketro äe ür??. Die Gesandten konn-ten die ihnen erwiesene Ehre und die Freige-bigkeit des Königes nicht genugsam anpreisen.Im übrigen bezogen sie sich auf die vomHauptmann Sprecher mitgebrachte Relati-on. Ein jeder hatte eine goldene Kette von