Band 
[Zweite Forsetzung.]
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492 Geschichte des Bündnerlandes.

-—Bündnerischen Truppen, sie möchten, es

* 6 Z 9 möge auch seyn, wo es wolle, Haltmachen,so lange bis ihnen Genugthuung gegebenwerde; allein das Schreiben war zu späteingehändiget worden.

Die Decane schreiben an dieGemeirr-den.

Nachdem die Decane des EvangelischenSynodus von denen Verrichtungen der Ge-sandten in Spanien und ihrer RelationNachricht erhalten hatten, so glaubten sienicht länger zaudern zu dürfen und ließenden a^ten May an alle Evangelischen Ge-meinden in Bünden ein Schreiben diesesInhalts ergehen. Sie erzehlten kürzlichdie Verrichtungen der Französischen Mini-ster und die Nichterfüllung ibrer Versprechen.Deswegen habe man die Französische Ar-mee entlassen und sich mit denen mächtigenNachbarn in freundschaftliche Unterhandlun-gen eingelassen, wobei jedoch denen Evange-lischen Predigern und dem Volke allezeit seyversichert worden: die Freiheit des Vater-landes werde in allem und durchaus unge-kränkt verbleiben, die Besitznehmung desVeltlins ungehindert erfolgen, eine Entschä-digung für das allgemeine Interesse gegebenwerden, und die Spanischen Minister wür-den sich auf keine Weise in die Angelegen-heiten -es Staates einmischen. Als dieFestungswerker von Mantett mrd a la Riva

wären