Band 
[Zweite Forsetzung.]
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498
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498 Geschichte des Bündnerlandes.

-—nommen wissen, wider die sie niemals zu

rs-s Felde gehen würden; die Truppen solltenlmbewachet durch Bünden marschiren; dasFranzösische Bündniß sollte ohne jener an-gehängten Erklährung ausgenommen und vor-behalten werden, und st) noch manches, wo-rein die Spanier nicht willigen wollten.Die Spanier wollten auch eins und dasandere hinzusetzen, z. B- wegen des Passesfür die Bundsgen offen des Königes von Spa-nien und in den Alexandrischen Artickeln,wo von der Restitution des Weggenomme-nen geredet wird, hängten sie die Ctausel an:was mit Gewalt und den Waffen ist weg-genommen worden , sott nicht restituiret wer-den. Die Spanier welche das Anseheneifriger Katholickcn haben und sich nicht Vvr-werffen lassen wollten , sie hätten mit KetzernBündnisse geschlossen, gaben diesem Bünd-nisse den Namen eines ewigen Friedens,denn die Lehrer des Geistlichen Rechts gebenzu, daß man auch mit den Ungläubige»! Frie-den haben könne, und damit es nach demAlterthume schmecken und dem Französi-schen vorzugehen scheinen sollte, so erlaub-ten sie, daß in der Einleitung derer Ver-träge Erwelmung gethan würde, welche zwi-schen der Blanca Maria , Vicegräsin undHerzogin von Mailand und ihrem SohneGaleaz Maria Ssorzia Herzoge von Mai-land und denen Gemeinden BergeU, En-gadin, Gchams, Oberhalbftein und Avers

L /wrea) 1467 waren geschloffen und 1478

erneuert