426 Geschichte des Bündnerlandes.
-setzt worden , anjetzt in Kräften bleiben und
i 6 z§ sie denselben nicht beschwören, sondern mirunterschreiben (als ob das nicht eins wäre)sollten und sie drangen ernstlich auf die Ein-schränkung einiger Anickel. Die Bundsbotbengaben ihren Gemeinden davon Nachricht,aber die Spanischen Minister entschuldigtensich mit dem Mangel an Vollmacht. Sieversprachen für die durchmarschierenden Trup-pen den Zoll und den allenfalls zu verursa-chenden Schaden zu bezahlen wie sie es beidenen Eidgenossen auch thäten. Die Bunds-bothen verlangten auch, es sollte, vermögeeines alten Deerets, niemand weder Geist-lich noch Weltlich ohne Erlaubniß der Häup-per und Rathsbothen Gemeiner drei Bun-den an die Gemeinden schreiben oder diesel-ben angehen dürfen. Wegen derer Aemterdes veltlins und der beiden Grafschaftenwurde verordnet: „ Die Amtleute, welcheannoch im Leben, sollten dieselben ein Jahrlang gemessen können, denen Kindern derVerstorbenen oder auch ihren Anverwandten,wann sie Fähigkeiten dazu hätten, sollten sieauch überlassen, oder sousten würdige Per-sonen aus der Gemeinde oder dem Bundedahin geschicket werden, welche auf den künf-tigen den 2ten August zu Davos zu haltendenKundstage erscheinen sollten. Casnedo über-reichte ein Memorial und bath, wie die bei-den Grafen vorher auch gethan hatten, daßdem Obrist Guter dessen Unternehmungen-er öffentlichen Ruhe und dem Dienste Ihro
Ratholisthen