Band 
[Zweite Forsetzung.]
Seite
521
JPEG-Download
 

52l

Zweiten Theils V Buch.

- seine Länder zweimal ihrer angesprochenen—>Freiheit wegen, dem ungewissen Kriegsglücke rszsausgesetzt und wolle also diese Sache nichtmehr in der Geschichte vorkommen lassen,sondern daß sie sich ihren rechtmäßigen Her-

t ren denen Bündnern unterwerfen sollten,

r da die Katholische Religion jederzeit unge-

- kränkt bleiben würde: „ so gestand der oben

, genannte Kanzler, der ein sehr vorsichtiger

z aber doch auch offenherziger Mann war,

i einigen BündnerischeU Gesandten, die seine

t Herzensfreunde waren, aufrichtig: erhübe

, ihm allezeit geahndet und er habe nichts an-

z ders befürchtet, als daß die Bündner sich

> mit den Spaniern aussöhnen und alsdann

. die Verwaltung der Justitz, worinnen das

- Hauptwesen und die Macht einer Demo-kratischen Republick bestehe, denen Bündnern

r überlassen werden würden, denn von denen

l Franzosen hätten sie unter der Hand die

, Versicherung gehabt, daß sie dieses denen

r Bündnern nie zugestehen würden. Er bath

nur, daß sich die Bündner, als es gütigenVätern gezieme, in der Justitzpflege und derBeobachtung der Gesetze und Statuten be-?tragen möchten, sie würden ihrer Seits auch« als gehorsame Söhne sind Unterthanen ihre

t Schuldigkeit thun.

; Die Gesandten werden beschenckt.

Den folgenden Sonntag als den 4tenHerbstmonats wurden unsere Gesandten vonK s dem