N8 Geschichte des Büudnerlalides.
-—- und ihren Nachkommen anderer Seits (die
1641 letzten Worte stehen nicht in der alten Erb-einigung, sondern sie wollten, daß es nureine gegenseitige Verbindlichkeit seyn sollteund wäre) geietzet, und sie versprachen ein-ander, die alte Erbeinigung von l^>8 vonWort zu Wort pünktlich zu beobachten undalle nach >620 geschlossene Traktaten, wiees im veldkircher Tractat weitlauftiger ent-halten sey, aufzuheben. Als endlich dieErzherzogin die Kapuziner nicht bewegenkonnte in die obgenannten Orte des UnternEngadins zu gehen und die Bündner des-wegen unbekümmert lebten und zum öftern«m die Solemnifation, wie man es nennet,angehalten hatten, so bestimmte die Erz-herzogin den 1 teil Juni 1642 selbst dazu,da die Bündner ihre Deputirten schickensollten.
^Solemnifation der Traumen. 1642.
Im Namen -es Kaisers und der Erz-herzogin waren der Geheimerath Leo Mar-quard Schiller und der Landvogt von plu-denz (kluäenimn- Ulrich von Kamsuagzugegen, und im Namen der Bündner Cou-rad von Castelberg, Joh. Bawier, Mein-rad Buol und der Secretair LeonharvIvildener. Dienstags den zten Juni wurdedie alte Erbeinigung öffentlich abgelesen und-ie Solemnifation m dem ErzherzoglichenSchlosse mit gegenseitigem Handschlag nach
altem