§74 Geschichte des Vündn erlaub es.
Ein Erdbeben.
Das Erdbeben welches den rzten JuniAbends nach ro Ubr an anderen Orten sehrsiarck war, wurde in Bünden nur sehr ge-bürgt verspüret, wie es denn auch 1659 imHornung im Rheinwald und den i zten undi4ten April im Unteren Engadtn nur blos 'ein Zeichen einer Erschütterung, als ob eSein heftiger Wind wäre, gegeben hatte. '
Es gehen noch mehr Spanische Trup-pen durch Bünden.
Den ganzen Monat August hindurch ! igieng Spanische Infanterie und Kavallerie 'durch Bünden. Hundert Reuter des Spa- 'nischen Rittmeisters Peter Ulartinez mach- 'ten den Anfang und darauf folgten 4 Escad- jron des Obrists Willhelm Guoin einesGchottländers, die gröstentheils aus gefan-genen von der Schwedischen Armee in der ! 'Pfalz bestanden. Im May 1644 giengen ^
4 andere Escadron dieses Obersten durch 'Bünden in Italien. Der Großherzog von ^ ,Toscana (Uetruris) Ferdirrand II warb in !Deutschland auch 800 Mann Infanterie ^ xund zoo Mann Kavalleri, und damit er :sich unserer Päße bedienen, oder vielmehrmißbrauchen könnte, so sagten die Spanier: .diese Truppen waren in ihren Diensten an--'geworben und nur dem Großherzoge ge-liehen