Band 
[Zweite Forsetzung.]
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618
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6l8 Geschichte des Bündnerlandes.

Davosser woll-'n unter Ver-'64z Mittelung der Eidgenossen sichvergleichen.

Nach einigen Monaten schrieben auchdie Katholischen Eidgenossen an die drei^ünde und bothen ihren Beistand zur Bei-legung der Religions und anderer Streitig-keiten an. Die Davoser zeigten deßwegendenen Deputieren der Heiden Bünde Wet-ters an: ste würden die Vermittelung deriz Eidgenößischen Orte, vorzüglich aberder Orte Zürich, Bern und Glaris, dieallein mit dem X Gerichten Bunde in ei-nem ewigen Bündniße ständen, zu allen Zei-ten von Herzen gern annehmen, wann nurder Streit durch dcn Weg Rechtens geen-diget würde. Bei allen nachfolgenden Ver-sammlungen wurde dieses wtederhoblet, undbesonders die Vermittelung der drei verbün-deten Orte schriftlich anverlanget und end-lich auch bei denen Gemeinden die höchsteInstanz entweder der i z Orte, oder derz verbündeten Orte ernstlich begehret. DieHochgerichter wollten sich indessen das An-sehen geben als ob sie. Recht hätten. Siesetzten unter dem Präsidiale des Anton Gas-tier von Geewis (t.3cupr3ten68) und LBeirichtern aus jedem Hochgerichte ein sogenanntes Strafgericht zu Grüsch nieder,und eitirten die Davoser dahin, welche ih-nen schriftlich und durch den dahin geschick-ten Vicebundschreiber Jacob von valär

mündlich