628 Geschichte des Bündnerlandes.
-erhielt das Patent, wurde beeydiget, reiste
r 64 Z ins Veltlin, wurde von dem SindicaturPräsident Jacob Schmidt installiret undvon denen Unterthanen anqenommen. InAnsehung der Anfoderung wegen denen Aus-gaben fürdieBundslandammanschaft, Bunds-schreiberei und Bundsweidelamt werden wieunsere Ansprüche und Rechnungen vorlegenkönnen. Es ist unstreitig gewiß, daß zujeder Zeit der ganze Bund zur Bezahlungder Besoldung derselben verbunden gewesenist. Der Bundslandamme hat auch iiiemalseinen andern als den zu Davos bei derWahl gewöhnlich zu leistenden Eid geschwo-ren, und man hat niemals einen anderenvon ihm begehret und verlanget. Der Bür-germeister von Cblir als Dundspräsidentleistet ja auch nur den zu Chnr gewöhnlichenEid. Jahrgelder und andere Einkünfte desStaats hat die Landschaft Davos niemalsmehr als ein jedes anderes Hochgericht ver-langt und erhalten. Die besonderen oderpartikular Jahrgelder (Pensionen) habendie Fürsten oder ihre Minister nach ihremBelieben ausgetheilet. Und es ist gewiß undkann aus dem Verzeichniß der Jahrgelder-davon eine authentische Handschrift vorhan-den ist, bewiesen werden, daß das Hochge-richt Maienfekd größere Summen erhaltenhat, als Davos. Bei Verlosung der Aem-ter in deneU Unterthanen Landen, bei Ge-^sandschaften vnd Militärischen Bedienunaetthaben einige Hochgerichts einen geringeren,
andere