«548 Geschichte des Bündnerlandes.
—— die best möglichste Art und Messe dem Schutze*643 der beiden Bünde/ als ihren Bundsgenos-sen.
Wafer verlangt den Verfasser zusprechen.
Indem die Sache so im Zweifel stand,schickte mir der Stadtschreiber von ZürichJohann Heinrich Maser den 28 Oktoberund 4ten Novbr. ganz unvermuthet und nichtauf Verlangen der Davoser, wie hernachals die Davoser durch seinen Ansspruch aufeine so ungerechte Weise um ihren Vorzugund ihre Rechte gekommen waren, einigeaus denen Hochgerichtern ironisch undspöttisch sagten, durch seine» Bedienten ausdem Wirthshanse ein Schreiben und ver-langte mich zu sprechen. Ich erscbrack, ichweiß selbst nicht aus was für einer unange-nehmen Ahndung unsers Schicksaals, äusser-ordentlich sehr und begab mich zu ihm. Erzeigte mir sein von denen drei verbündetenOrten erhaltenes Beglaubigungsschreibenund both mir seinen Beistand und Vermit-telung bei Beilegung dieser Sache an. DaMaser in Gesellschaft des Obnst Ulysses vonGalis zu Pfeffers eine Wasserkur gemachthatte, so war es eine bekannte Sache, daß-er Obrist stch erklähret hätte denen Davo-sem den jemaliqen dritten Bundslandammezu lassen. Man glaubte nachher, Maserhätte deswegen so sehr geeilet, weil die
Davoser